Verödung

Mit einer Spritze wird ein Medikament in die krankhaft  erweiterte Venen eingeführt. Das injizierte Mittel verändert die Venenwand, die darauf – auch unterstützt durch die nachfolgende Kompression – verklebt. Die so verschlossene Vene bildet einen Bluterguss, der in den folgenden Wochen vom Körper abgebaut wird.

Während früher verschiedene Mittel im Einsatz waren, wird heute von der deutschen Gesellschaft für Phlebologie (dem Fachverband der Gefäßchirurgen, dem wir auch angehören) nur noch das Mittel Polidocanol empfohlen.

Die Behandlung erfolgt entspannt im Liegen. Direkt nach der Verödung werden die Kompressionsstrümpfe angelegt, die über einige Tage die Verödungswirkung verstärken. Direkt nach der Verödung empfehlen wir einen Spaziergang, für den sich der nahe gelegene Kurpark bestens eignet.